Band

"synaptic", das englische Adjektiv zum Begriff Synapse; einer Schaltstelle im Gehirn. Der Name ist Programm, denn musikalische Ideen gelangen vom Hirn über die Hand der Musiker und deren Instrumente direkt an das Ohr der Zuhörer. Dabei werden nach Belieben Klischees bedient oder sarkastisch belächelt; die Einflüsse verschwimmen in den Dekaden und Stilrichtungen. Kurzum, im Vordergrund steht der Spaß an der Musik und die Hingabe an die Emotion! It's just Rock 'n' Roll!

History

  • Die Ursprünge – Adam und Eva bis 2006
    Die Ursprünge von Synaptic liegen in Wien Leopoldstadt. Dort nämlich fanden sich im Jahre 1996 drei der späteren Band-Mitglieder im Sigmund Freud Gymnasium wieder, wo sie die kommenden vier Jahre gemeinsam verbringen sollten. Namentlich waren dies Klaus Dorninger, Markus Franta und Enis Kurti. Damals wie heute kanalisierte sich ihr kreatives Potential nicht nur künstlerisch, sondern auch gerne humoristisch; oft zum Leidwesen von Lehrern und Mitschülern.
    Im Jahre 2000 schließlich trennten sich ihre schulischen Wege. Erst zwei Jahre später, im Sommer 2002, wurde der Kontakt zwischen Dorninger und den anderen beiden wieder enger. Kurti hatte inzwischen mit dem Gitarre-Spielen begonnen und war dabei eine Band um sich zu formieren. So kam auch Dorninger an die Gitarre.
    Nach einem halben Jahr jedoch löste sich das Projekt auf und auch das gemeinsame Musizieren beschränkte sich auf ein Minimum. Markus Franta war jedoch nicht untätig und erlernte in Rekordgeschwindigkeit den Bass zu meistern. Auch das vierte Mitglied von Synaptic war auf der Bildfläche erschienen: Christian Rohrbach. Wiederrum half das österreichische Schulsystem diesen Kontakt zu knüpfen, denn es hatte ihn in die gleiche Schulklasse wie Dorninger verschlagen. Doch da er bereits Teil einer Band war, kam es nie zu einem näheren künstlerischen Aufeinandertreffen. Während Kurti und Franta mit ihrer Metal-Cover-Formation Boxing Nun Puppets probten, schrieb Dorninger seine ersten Songs. Es dauerte auch nicht lange bis Dorninger und Kurti wieder gemeinsam im Proberaum standen bzw. saßen, denn Kurti hatte sich nun als Ausgleich hinter das Schlagwerk begeben. Monate vergingen und hier und da stieß Franta zu einer der seltenen Proben, BNP hatten sich inzwischen aufgelöst, bis Dorninger schließlich auch Rohrbach dazu bewegen konnte einmal vorbeizuschauen.
  • Offizielle Bandgründung May 2006
    Nach einigen gemeinsamen Proben in den Proberäumen des T-On, bei denen bereits an eigenem Songmaterial gearbeitet wurde, stand die Band vor einer Entscheidung: wollen sie eine richtige Band gründen, oder es doch nur bei einigen Jam-Sessions belassen? Wenn ja, wie soll der Name der Band lauten? Schnell war klar: es sollte ersteres sein und zwar unter dem Namen Synaptic.
    Dank eines mittlerweile ausreichenden Vorrats an Song-Material und der produktiven Stimmung, wurden in wenigen Monaten ausreichend viele Lieder ausgearbeitet.
  • 1. Studiosession February 2007
    Unter der Leitung von Martin Fugger wurden im Februar 2007 drei Songs (Not My Responsibility To Shift, Skakavac, Release Me) in den Leisure Time Studios auf genommen. Das auf 100 Stück limitierte Werk, das besonders durch das einzigartige Design auffiel (jede CD-Hülle wurde in Handarbeit gesprayt), wurde kurz nach der Aufnahmesession im Rahmen einer CD-Release Party im Vienna Unplugged präsentiert. Es folgten in der ersten Hälfte des Jahres 2007 noch weitere Auftritte in der Arena Wien, im Shannon International Pub, sowie der erste Open-Air Auftritt am Wiener Donauinselfest.
  • Gig@U4 July 2007
    Am 4. Juli 2007 wurde Synaptic die Ehre zu teil, als erste Band im Rahmen des Gig@U4 in der Wiener Kult-Discothek U4 aufzutreten. Begleitet von einem Kamerateam des österreichischen Privatsenders Puls TV wurde dieser Tag zu einem ganz besonderen in der Bandgeschichte. Als Kr&oouml;nung gab es auch das erste Airplay auf dem Radiosender 88.6 samt Live-Interview im Studio.
  • Performing & writing Zweite Jahreshälfte 2007
    Neben weiteren Live-Auftritten (Planet Music, B72, Arena Wien) widmete sich die Band auch wieder verstärkt dem Arrangieren neuer Songs. Unter anderem ging aus dieser Phase einer der vielleicht stärksten Songs der Band "For A Way Out".
  • 2. Studiosession February 2008
    Anfang 2008 fand unter der Leitung von Martin Fugger die zweite Aufnahmesession von Synaptic statt. Wieder wurden drei Songs (For A Way Out, Rational Line, About it) ausgewählt. Die drei neuen Songs bildeten gemeinsam mit den (überarbeiteten) Songs der ersten Session die erste offizielle CD "About Passion, About Sin". Diesmal wurde auch auf das Design der CD großen Wert gelegt: Manuel Platzer übernahm den Part des Art-Directors und Fotographen.
  • Vienna Bandcontest Juli bis Dezember 2008
    Im Juli 2008 nahm die Band erstmals am Vienna Bandcontest im Replugged statt. Nach der überstandenen Vorrunde, rechnete die Band nicht wirklich mit einem Weiterkommen im Viertelfinale. Doch es kam alles anders. Mit wohl einem der besten Auftritte in der Bandgeschichte katapultierte sich Synaptic in das Halbfinale. Hier war dann aber im Dezember 2008 Schluss. Seither war es ruhig um die Band.
  • Im Untergrund Jänner bis November 2009
    Die Band entschloss sich eine längere kreative Pause, fernab von den Bühnen dieser Welt, zu nehmen. Es entstanden neue Songs in einer komplett neuen Arbeitsweise. Der Feinschliff der Songs rückte in den Vordergrund. Der Grund dafür lag vor allem in einem neuen, eigenen Proberaum im schönsten Keller von Wien 22.
    Neben den Proben trafen sich die vier Bandmitglieder öfters um über die Zukunft zu reden. Alle Bandmitglieder wollten die musikalische Weiterentwicklung in den Vordergrund des gemeinsamen Schaffens stellen. So wurde der Entschluss gefasst, Verstärkung in der Form eines Sängers zu holen. Die Tatsche, dass diese Position bisher Klaus zugedacht war, war ohnehin mehr auf Personalmangel als auf Absicht zurückzuführen.
    Die Suche stellte sich als sehr schwierig heraus. Als diese aufgrund von mangelndem Erfolg schon fast abgeblasen wurde, klopfte ein talentierter Sänger doch noch an die Türe: Thomas Spitzer.
    In wenigen Wochen wurden gemeinsam die Songs neu einstudiert, sodass einer Live-Premiere der neuen Formation nichts mehr im Wege stand.